Gesund und fettarm kochen

Gesund zu kochen, heißt auch, fettarm zu kochen. Neben köstlichen Rezepten, die fettarmes Kochen zulassen, gibt es auch jede Menge Tricks und Kniffe. Mit entsprechendem Geschirr wird gesunde Küche zum Kinderspiel. Am einfachsten beginnt fettarmes Kochen mit der Verwendung von wenig Öl. Kaum ein Mensch macht sich die Mühe, Öl abzumessen, wenn es um das Anbraten geht. Öl wird von der Flasche in die Pfanne gegossen, dabei jedoch meist zu viel. Den Esslöffel zum Abmessen zu nehmen, ist bereits ein erster Schritt in Richtung fettarme Küche.

Tipps und Tricks beim fettarmen Kochen

fettarm kochenGemüsesuppe ist köstlich, Gemüsesuppe ist gesund. Die Schlagsahne zum Verfeinern und Verlängern jedoch, ist schon wieder des Guten zu viel. Die Farbe der pürierten Gemüsesuppe stört manche Menschen, doch bereits ein Schuss fettarme Milch verwandelt das Bild. Zu dünn? Großmutters Eingebranntes ist out, Maisstärke ist in. In Rehabilitationszentren für Herzkranke werden auch stets Kochkurse angeboten, die Patienten sollen zum fettarmen Kochen angeleitet werden. In den Kursen entstehen die köstlichsten Soßen, zu Fleisch oder über Nudeln und Kartoffel. Rahm jedoch findet keine Verwendung, er wird durch fettarmes Joghurt ersetzt, sowie Sahne durch Milch. Selbst Spagetti Carbonara schmecken mit Milch und magerem Schinken vorzüglich. Auch das Binden der Soßen geschieht, wie bei der Gemüsesuppe, mittels Maisstärke.

In der fettarmen Küche sollte jedoch nicht nur auf die sichtbaren Fette geachtet werden, von denen nicht mehr als 40g pro Tag mit der Nahrung aufgenommen werden sollten. Es sind auch die versteckten Fette, auf die es ankommt, ebenfalls beschränkt auf 40g pro Tag. In Wurst, Schokolade, Knabbereien, Milchprodukten, Kuchen und Eis verstecken sich viele Gramm an Fett.

Entsprechende Pfannen und Geräte verwenden

Bratkartoffel, Rösti und Pommes müssen nicht in Fett frittiert werden. Im Backrohr werden sie ebenfalls schmackhaft und knusprig. Gemüse lässt sich absolut fettfrei zubereiten. Einfach dünsten und knackig belassen, so werden auch Vitamine nicht zerstört. Wer nicht auf die Soße verzichten möchte, fügt Joghurt zum Gemüse, aus Rahmfisolen werden sodann schmackhafte Joghurtfisolen. Die Zubereitung im WOK ist besonders empfehlenswert, weil hier nicht nur auf Fett weitgehend verzichtet werden kann, sondern das Gemüse besonders knackig wird.

Vieles lässt sich auch fettfrei bis fettarm im Dampfkochtopf bereiten, und das auch noch bei kurzer Garzeit. Bratfolien und Römertopf bieten sich bei der Zubereitung von Geflügel an. Wer möchte, kann zum Huhn gleich auch die Kartoffel oder das Gemüse packen, alles in einem Gang, und geschmacklich großartig, weil die Speisen im eigenen Saft gegart werden. Mit Keramikpfannen ist fettfreies Kochen ebenfalls möglich. Geeignete Gerätschaften unterstützen durchaus den Vorsatz, in Zukunft gesund und fettfrei zu kochen, das eine oder andere Stück davon sollte ohnehin in einer Küche nicht fehlen.