Keramikpfannen bei Stiftung Warentest

der-testAnfang 2011 führte die Stiftung Warentest einen Test mit Bratpfannen durch. Es wurden 19 Pfannen von namhaften Herstellern getestet. Der neuste Clou der Hersteller sind Keramikversiegelungen, die bis zu 400 Grad standhalten. Die Beschichtung der Pfannen wurde strapaziösen Versuchen ausgesetzt. Die Pfannen wurden mit Metallkugeln, Schleifsand und Messern bearbeitet. Sogar heiße Tomatensoße wurde tagelang in den Pfannen gelagert.

Ein weiteres Kriterium war die gleichmäßige Verteilung der Hitze über den gesamten Pfannenboden. Edelstahl speichert besser als Aluminium – so das Ergebnis. Ein besonders wichtiger Aspekt ist die Sicherheit, was bedeutet, dass der Griff der Bratpfanne nicht zu heiß werden darf. In diesem Punk gab es keine Verlierer. Durch die Bank bestanden hier alle Pfannen.

Suche nach der richtigen Keramikpfanne

Es kommt natürlich auch immer darauf an, wofür genau Sie Ihre Pfanne nutzen möchten. Zum scharfen Anbraten eignet sich eine Eisenpfanne, wohingegen für sensible Speisen besser zu einer beschichteten Pfanne gegriffen werden sollte. Als Schmorpfanne bringt eine Gusseisenpfanne mehrere Vorteile mit sich. Wenn Sie sich mit einer Nickelallergie herumschlagen, ist eine Pfanne aus Stahl­emaille das Beste für Sie. Eine Kupferpfanne legen Sie sich zu, wenn Sie auf dem besten Weg dazu sind, professionell zu kochen. Sie ist pflegeintensiv, dafür aber auch sehr langlebig. Suchen Sie die richtige Pfannengröße nach dem Durchmesser Ihrer Herdplatten aus.

Dieser und der Durchmesser der Pfanne sollten sich recht gut decken, da Sie sonst Gefahr laufen, dass die Pfanne sich verzieht. Nehmen Sie die Pfanne im Geschäft ruhig einmal in die Hand und überzeugen Sie sich direkt vor Ort mit einem Rütteltest von der Stabilität des Griffes. Jeder Haushalt sollte ein Pfannenset besitzen, da es von Vorteil ist, Pfannen verschiedener Größen zur Hand zu haben. Im Set kann man oft sogar noch ein paar Euro sparen. Wenn Ihre Küche über einen Herd mit Induktion verfügt, benötigen Sie hierfür Pfannen mit magnetisierbarem Boden.

Keramik oder Kunststoff?

Der Unterschied bei Pfannen mit Kunststoffbeschichtung und Keramikpfannen liegt darin, dass man Letztere dank der positiven Eigenschaften von Keramik nicht zerkratzen (z.B. beim Reinigen) und nicht überhitzen kann. Aber auch Kunststoffbeschichtungen sind unbedenklich, sogar wenn etwas abblättern sollte und im Essen landet! Man spricht nicht von einer Keramikpfanne, wenn der Kunststoff nur mit Keramik verstärkt ist.

Eine Keramikpfanne ist jedoch aufgrund der hohen Antihaft-Eigenschaften und der hohen Kratzfestigkeit dank des Überzugs aus Keramik unverzichtbar für Ihre Küchenausstattung. Das Kochvergnügen mit Keramik sollten Sie sich nicht entgehen lassen. Zum Beispiel die Firma Bratmaxx bietet kostengünstige Keramikpfannen im Set an, sodass sich eine Keramik-Pfanne einfach mal ausprobieren lässt. Keramikpfannen positionieren sich als neuer Trend.

Testergebnisse der Stiftung Warentest

Die Testergebnisse der Stiftung Warentest setzten sich wie folgt prozentual zusammen: 35 % Beschichtung, 35 % Braten, 25 % Handhabung und 5 % Grifftemperatur und -gestaltung.

Am besten abgeschnitten nach Material haben bei Edelstahl die Firma WMF,  bei Aluminium Fissler und bei Aluminiumguss die Marke Silit. Für Interessierte werden die genauen Ergebnisse im Internet in Tabellenform zur Einsicht zur Verfügung gestellt.

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